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17.01.2011

von Georg Karl

Ju-Jutsu

Ju-Jutsu, die "sanfte Kunst", ist ein relativ offenes System, da es sich aus mehreren Budoarten zusammen setzt. 1967 suchte das Bundesinnenministerium der BRD ein stiloffenes, effektives und stilübergreifendes Selbstverteidigungssystem für Polizei, Justiz und Zoll. Das Deutsche Dan Kollegium nahm sich dieser Aufgabe an und beauftragte Franz Josef Gresch, Werner Heim, Otto Brief und andere Danträger damit, Techniken aus e.g. Jiu Jitsu, Karate, Judo, Aikido und anderen Sportarten zusammenzustellen zu diesem dann Ju-Jutsu genannten System. Es fand schnell Anhänger in den Behörden; diese brachten es in die Vereine und es mussten Prüfungs- und Wettkampfordnungen geschaffen werden, um einheitliche Graduierungsstandards zu haben. Die Graduierungen werden wie bei vielen anderen Budo Arten auch durch verschiedenfarbige Gürtel angezeigt: Es gibt sechs Schüler(Kyu)- und zehn Meister(Dan)grade. Dachverband in Deutschland ist der DJJV, der Deutsche Ju Jutsu Verband. Insgesamt ist Ju Jutsu durch die Stiloffenheit und dadurch, dass es nicht an eine bestimmte Philosophie gebunden ist, ein System, dessen Techniken vielseitig eingesetzt werden können, was zu einer schnellen Anwendbarkeit führt und es daher zu einem guten Selbsverteidigungssystem macht.

06:56 Uhr 16.3.2011

Horst sagt:
Ich finde die Seite einfach Spitze! Die Informationen haben mir wirklich weitergeholfen.

19:48 Uhr 19.2.2011

Sergej sagt:
Wieso gab´s diesen Blog nicht schon viel früher?

19:16 Uhr 18.1.2011

svenja sagt:
Konkurrenzlos und ungeschlagen - super Seite! Bitte immer so weiter machen und nicht aufhören!

17:07 Uhr 16.1.2011

Thomas W. sagt:
Wo erfahre ich denn genau, wie meine Chancen stehen?